Forscher: Zahngesundheit wird weltweit vernachlässigt

Forscher: Zahngesundheit wird weltweit vernachlässigt

Forscher sagen, dass etwa die Hälfte der Weltbevölkerung unter Zahnproblemen leidet, aber die Gesundheitspolitik nimmt weltweit nicht besonders hierauf Rücksicht. Forscher rufen daher zu einem Umdenken auf.

Für ein radikales Umdenken fördern Forscher im Umgang mit Zahn- und Munderkrankungen. Etwa 3,5 Milliarden Menschen leiden weltweit an Zahnfleischerkrankungen, Karies oder sogar Mundkrebs. Der Professor Richard Watt vom University College London (UCL) sagt folgerichtig: „Die Zahnmedizin ist in der Krise“. Er gehört zu den Autoren einer Artikelserie zu besagten Themen im Fachjournal The Lancet.

In der modernen Zahnmedizin steht vor allem die Behandlung im Vordergrund, nicht jedoch die Vorbeugung. Dies kritisieren internationale Experten insbesondere in den hoch entwickelten Ländern. Die Forscher, die unter anderem auch aus Deutschland stammen sagen, dass sich die Zahnmedizin von der traditionellen Gesundheitsvorsorge abgekoppelt hat.

Die Wissenschaftlicher sehen vor allem auch den Einfluss der Zucker-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie kritisch. Der Fokus auf kommerzielle Produkte wie Mundwasser, zuckerfreier Kaugummi oder Zahnpasta mit Fluor steigt, während die Ursachen für Karies vernachlässigt werden. Der Konsum von Zucker steigt weltweit an, insbesondere weil in fertigen Lebensmittel Zucker versteckt werden.

Die Hauptursache für ungesunde Zähne ist Zucker. Vor allem in weniger entwickelten Ländern ist der Schaden immens.

In Deutschland gibt es ebenfalls Handlungsbedarf

Im weltweiten Vergleich wird in Deutschland am meisten Geld für zahnmedizinische Behandlungen ausgegeben, jedoch leiden aber weiterhin Menschen an den vermeidbaren Folgen von diverser Erkrankungen in der Mundregion. Es wird sogar nachgesagt, dass die hieraus entfallene Produktivität etwa jährlich 12 Milliarden Euro kostet. In der Zahnmedizin gilt, dass immer mehr moderne Techniken eingesetzt werden — der Fokus auf Vorsorge wird vernachlässigt.

So ist es aber auch, dass Menschen aus niedrigeren Bildungsschichten deutlich häufiger Zahnprobleme haben. Die Menschen wissen zwar, wo sie hingehen müssen, wenn Probleme auftauchen, nicht jedoch wie Zahnprobleme so gemindert werden können, dass der Zahnarzt gar nicht mehr nötig ist.

Experten: Der Profit liegt über den Menschen

Experten warnen außerdem, dass diese Ausmaße zunehmen werden, wenn die globale Politik nicht einschreitet. Der Profit liegt bereits über der Gesundheit der Menschen. Ein Mensch mit gesunden Zähnen bringt nunmal kein Geld ein. Jemand mit diversen leiden jedoch, spült dem Zahntechniker eine gute Summe ein.

Tipps zur Zahngesundheit

Die Zahngesundheit ist kein Hexenwerk. Durch einfache Tipps lässt sich die Zahngesundheit bereits bessern. Der erste Tipp liegt darin, dass als Zwischenmahlzeit öfters mal zu Äpfeln, Nüssen und Karotten gegriffen werden sollte. Diese Lebensmittel regen den Speichelfluss an. Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert allgemein die Zahngesundheit.

Die jetzige Zahnbürste ist auch nicht unbedingt die perfekte Zahnbürste. Viele Menschen nehmen das falsche Modell — so zum Beispiel eine eher härtere, wobei das Soft-Modell sinnvoller wäre. So werden die Zahnhälse geschädigt. Eine weiche Bürste schont stets das Gebiss und entfernt ebenso gut Zahnbeläge, auch wenn es sich im ersten Moment nicht so anfühlt.

Zahnseide hilft um Zahnbeläge in den Zwischenräumen zu entfernen. Es sollte regelmäßig zu Zahnseide gegriffen werden und auch gerne zu einer Interdentalbürste. So können auch die schwierigen Zonen stets gründlich gereinigt werden.

Von Zahnschmerzen ablenken

Jeder hatte bereits das Problem: Am Abend sind plötzlich die Zahnschmerzen aufgetaucht. Was jetzt tun? Am besten hilft hier, ein Entzündungshemmendes Medikament einzunehmen. Ibuprofen sind zum Beispiel wirkt hier oder aber auch CBD könnte helfen.

Über Nacht könnte sich der Zustand wahrscheinlich bessern, davor können Sie sich aber gut ablenken mit Angeboten wie das http://kingcasino.com. Eine Alternative wäre das Schauen von Serien und Filmen.

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